Abgeltungssteuer 2009 mit geschlossenen Fonds und Beteiligungen umgehen

 

 

geschlossene Fonds profitieren von der Abgeltungssteuer

Geschlossene Fonds profitieren von der Abgeltungsteuer 2009. Geschlossene Beteiligungen gehören in ein gut diversifiziertes Portfolio. Basierend auf der anerkannten Portfoliotheorie von Prof. Harry Markowitz* sind unterschiedlich risikobehaftete Anlageformen  unabdingbar für eine sicherere, ausgewogenere Anlage-Strategie.

Geschlossene Beteiligungen, wie Schiffsfonds, Flugzeugfonds, Umweltfonds, Immobilienfonds, Privat Equity u.a.  bieten dem Investor spezifische Risiken und Chancen. Neben steuerlichen Aspekten, wie auch der Abgeltungssteuer, sollten geschlossene Fonds bei jeder individuellen Portfoliostrukturierung Berücksichtigung finden um die Sicherheit der Gedanlagen zu erhöhen.

 

 

Folgen der Unternehmenststeuerreform 2008 und Abgeltungssteuer 2009

Die zum 1. Januar 2008 in Kraft getretene Unternehmenssteuerreform und die zum 1. Januar 2009  geltende Abgeltungssteuer wirken sich gravierend auf die Nettorenditen von Investment- und Kapitalanlagen, Altersvorsorge und Vermögensaufbau aus.

Da geschlossene Fonds und Beteiligungen größtenteils Einkünfte aus Gewerbebetrieb oder Vermietung und Verpachtung erzielen, bleiben sie von der Abgeltungungssteuer unberührt.

Investmentfonds dagegen stellen Einkünfte aus Kapitalvermögen dar, die vollständig der Abgeltungsteuer 2009 unterliegen.

Folglich wächst die Attraktivivtät der von der Abgeltungssteuer unbehelltigten geschlossenen Fonds und Beteiligungen.

Viele Inititatoren geschlossener Fonds gestalten in Folge der Abgeltungssteuer
die Beteiligungen neu. Ziel ist die Entlastung der Zeichner mit hohen persönlichen Steuersätzen.

 

 

Indirekte investition - Geschlossene Fonds und Zertifikate

eines dieser neuen Konzepte ist die indirekte Investition:

Es wird nicht direkt in das Zielinvestment, Schiff, Immobilien oder Lebensversicherungspolicen, investiert. Dafür werden bei einer Bank Zertifikate (Schuldverschreibungen) gekauft. Diese Zertifikate verbriefen einen Anspruch auf Rückzahlung. Dieser hängt davon ab, wie sich der Wert des Schiffes, oder der Immobilie entwickelt. Dieses "indirekte" Investitionskonkonzept führt auf der Ebene der Fondsgesellschaften zu Einkünften aus Kapitalvermögen. Dadurch unterliegt das Ergebnis der Abgeltungsteuer und die Steuerlast der Geld-Anleger wir auf 25 % Abgeltungssteuer begrenzt.

Dieser Vorteil kommt den Kapitalanlagen und Fonds zu Gute, bei denen dem Anleger hohe steuerliche Ergebnisse zugewiesen werden, z.B. bei Private-Equity-Fonds. Dieser Vorteil wächst, je höher der persönliche Steuersatz des Investors ist.

 

 

Vorteile geschlossener Fonds und Beteiligungen gegen Abgeltungssteuer

Ein weiterer positiver Effekt ergibt sich aus der Streuung über mehrere Länder.

Diese Fonds auf Zertifikate-Basis ermöglichen Anlegern, sich an Zielinvestments in mehreren Ländern zu beteiligen und dabei keine ausländischen Steuererklärungen abgeben zu müssen.

Schiffsbeteiligungen gegen Abgeltungssteuer

Geschlossene Schiffsfonds - Die Beteiligungen sind eine gute Alternative gegen Abgeltungssteuer 2009

Schiffsbeteiligungen stellen eine Ausnahme dar und sind bereits heute bestens geeignet gegen Abgeltungssteuer. Bei Schiffs-Fonds sind keine weiteren Gestaltungen notwendig.

Die günstige Tonnagesteuer-Regelung sorgt ohnehin schon für eine fast vollständige Steuerfreiheit der Erträge.

Ein Anleger, welcher durch eine Schiffsbeteiligung eine Ausschüttung von etwa  4.000 Euro erhält, hat hierauf gerade einmal etwa 80 bis 130 Euro an Steuern zu entrichten. Dies gilt auch, wenn der Investor einen persönlichen Steuersatz über 40% hat.

 

 


* Dr. Harry M. Markowitz - Nobelpreisträger 1990 + kostenloser Depot-check und Portfoliooptimierung

Markowitz wird heute als Grundsteinleger der modernen Kapitalmarkttheorie bezeichnet. Er erkannte,

 

"Ein gutes Portfolio (.) ist mehr als eine lange Liste von Wertpapieren... Es ist eine ausbalancierte Einheit, die dem Investor gleichermassen Chance und Absicherung unter einer Vielzahl von möglichen Entwicklungen bietet. Der Anleger sollte daher auf ein integriertes Portfolio hinarbeiten, das seinen individuellen Erfordernissen Rechnung trägt.''
(Harry M. Markowitz, Portfolio Selection 1959)

 

1952 erschien sein Artikel "Portfolio Selection". Darin bewies Harry Markowitz, dass das Risiko eines "effizienten Portfolios",
also eines Portfolios in einer abgestimmten Mischung verschiedener Geldanlagen mit verschiedenen Eigenschaften und Risiken kleiner oder maximal gleich dem durchschnittlichen Risiko jedes einzelnen Wertpapiers ist. Er entwickelte komplexe Berechnungsmethoden zur Ermittlung solcher "effizienten Portfolios".