Verluste durch Abgeltungssteuer - Abgeltungssteuer-Rechner Online

Abgeltungssteuer 2009 - Folgen - Verluste - Hintergründe

25% auf alles für den finanzminister - verhindern Sie Verluste für Ihre Geldanlagen und Altersvorsorge

Der Finanzminister Peer Steinbrück hat allen Grund zur Freude. Sein letzter Coup - Abgeltungssteuer auf alle Kapitalerträge - gut getarnt in der Unternehmenssteuerreform.

Investmentgesellschaften, Opposition, Anleger- und Verbraucherschützer befürchen schwerwiegende Folgen und Verluste für den Kleinanleger, Aktieninvestor und Altersvorsorge-sparer. Auch der deutsche Aktienmarkt wird schwer getroffen werden und Verluste hinnehmen müssen.

Dabei sollte die Pauschalsteuer doch Geldanlagen, Kapitalerträge, Finanzen, Investments, Fonds einfacher und gerecht besteuern. An Stelle von Zinsabschalgsteuer,  Kapitalertragssteuer, Kursgewinne, Zins-Gewinne, Freibeträge, Werbungskosten u.v.m sollte eine einfache Abgeltungssteuer her. Damit die Verluste dem Anleger nicht weh tun soll sie gleich von den Banken und Depots ans Finanzamt abgeführt werden - also als Quellensteuer - direkt an und von der Quelle.

 

Die Abgeltungssteuer 2009 viel zu hoch - Verluste für die Kleinen

Die Finanzminister führt zur Begründung der Abgeltungssteuer immer wieder andere Länder an. Jedoch ist er der Gierigste von allen:

  • Österreich: keine Besteuerung von Kursgewinnen, Steuer nur auf Zinsen und Dividenden.
  • Niederlande: Kursgewinne für die private Geldanlage und Altersvorsorge - steuerfrei. so auch in Belgien, Luxemburg (nach 6 Monaten Haltefrist) und in der Schweiz.
  • UK - gilt ein jährlicher Freibetrag von ca. 12.000€ und andere Vergünstigungen bei längerer Haltedauer.
  • USA, Spanien, Frankreich (Kursgewinne steuerfrei nach 5 Jahren), Italien: Steuer nur in Höhe von 12,5-20%

Spezialisten zufolge hätten 15% Abgeltungssteuer den heutigen Steuerniveau entsprochen und die Steuer wesentlich vereinfacht.

Verlust: bis zu 13% mehr Steuer durch Abgeltungssteuer 2009

Der Finanzminister will mehr 25% Abgeltungssteuer plus Soli und Kirche, insgesamt satte 28% Abgeltungsteuer.

 

Abgeltungssteuer auf Zinsen - Substanzverlust für Ihre Finanzen

Allerdings gibt es auch eine Ausnahme. Wer vie Millionen Euro in Bundesschatzbriefen  oder Rentenfonds angelegt hat und darauf 4% Zinsen bekommt, also 160.000€, der zahlt ab 2009 nur 40.000€ Abgeltungssteuern im Jahr. Vorher waren es noch 51.400€ Steuern.

Jedoch die Masser der Gelder, die in Zinsanlagen angelegt sind stammen aus bereits versteuertem Einkommen. Die niedrigen Zinsen werden von der Inflation wieder aufgezehrt.
Da ist kein wirklicher Gewinn, den man besteuern kann. Die Abgeltungssteuer führt zum Verlust des Vermögens und der Rücklagen.

 

Abgeltungssteuer auf Dividende - Verluste für solide Geldanlagen

Dividenden wurden bisher nur zu 50% mit dem persönlichen Steuersatz besteuert. Bei 10% Steuersatz waren 5% Gewinn-Abgaben fällig.

Selbst Spitzenverdiener kamen bei Dividenden durch das Halbeinkünfteverfahren maximal auf 21% Steuer bei Höchst-Steuersatz.

Verlust: bis zu 23% mehr Steuer durch Abgeltungssteuer

Bei 10.000€ Gewinn aus Dividende musste der Spitzenverdiener bisher 2.100€ Steuer abführen. Mit Einführung der Abgeltungssteuer 2009 sind es 2.780€ (incl. Soli/Kirche).

Verlust: über 30% mehr Steuerabgaben! Für Nicht-Spitzenverdiener wächst die Steuerlast noch mehr.

 

Abgeltungssteuer auf Kursgewinne - Verluste für Aktiensparer und Altersvorsorge

Bisherige Kursgewinne aus dem Verkauf von Aktien oder Aktienfonds waren nach 12 Monaten Haltedauer steuerfrei. Die neue Abgeltungssteuer führt hier insbsondere zu spürbaren Verlusten für Aktienfondssparer. Damit wird die, insbesondere für die Altersvorsorge attraktivere Geldanlage erheblich bestraft. Ganz zu schweigen davon, dass langfristige Wertzuwächse von Immobilien nicht besteuert werden und Verluste nur in Höhe der Gewinne anerkannt werden. Bei Gewinnen ist der Staat immer dabei - aber das Risiko trägt der Investor bzw. Aktienfonds-Sparer allein.

Damit ist die Abgeltungssteuer 2009 genau das Gegenteil dessen, was der Staat fordert - private Altersvorsorge. Sie fördert  diese nicht, sondern verhindert sie sogar.

Hier ein Beispiel:

Sparplan 150€ für die Altersvorsorge - Vermögen für Rente 150.000€.

Durch die Abgeltungssteuer 2009 kommen über 30.000€ Steuerzahlung zusammen und fast 30% weniger Rente.

Was bleibt ist staatlich reglementierte Altersvorsorge a la Riester und Rürup, nicht vererbbar, nicht beleihbar, nicht kapitalisierbar....

 

Abgeltungssteuer 2009 - zu Beachten ist ...

Abgeltungssteuer 2009 - Steuersatz

Wenn Sie einen geringeren Steuersatz (weniger als 25 Prozent) haben lassen Sie sich die zuviel gezahlte Abgeltungssteuer über Ihre nächste Einkommensteuererklärung erstatten.

Bei höherem Steuersatz ist mit der Abgeltungssteuer die Steuerschuld auf Ihre Einkünfte aus Kapitalanlagen abgegolten.

Bei höherem Steuersatz (über 25%) können Sie durch die Abgeltungssteuer 2009 künftig sogar Steuerern sparen. Der Vorteil kann größer werden, da Sie die Kapitalerträge nun in der Steuererklärung nicht mehr deklarieren müssen. Dadurch erhöhen diese Erträge nicht mehr die Steuerschuld der anderen Einkünfte in Folge der Progression der Einkommensteuer.

Ein weiterer Nachteil der Abgeltungssteuer 2009 für Investoren mit höherer Steuerlast ergibt sich daraus, dass mit Einführung der Abgeltungsteuer 2009 auch die heute geltende 50%-ige Besteuerung von Dividendenerträgen (auch Halbeinkünfteverfahren genannt) entfällt.

Online Abgeltungssteuer berechnen und Sparmöglichkeiten bei Abgeltungssteuer und Kirchensteuer ermitteln

 

Da bei jedem die Situation anders ist kann man die wirklichen Verluste durch Abgeltungssteuer nur individuell berechnen.

Hier finden Sie einen Link zu einem guten Verluste durch Abgeltungssteuer-OnlineRechner. Er berücksichtigt den Freibetrag, den Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer gleich mit.

Leider ist es nicht möglich zu berechnen, wieviel Abgeltungssteuer man sparen kann, wenn es gelingt, bei Zinsen, Aktien, Fonds und Zertifikaten mit der richtigen Geldanlageanlage die Abgeltungssteuer zu umgehen.

Noch schwerer wird es, wenn andere steuerliche Vorteile genuzt werden können.

Da hilft dann eine Anfrage beim Abgeltungssteuer-Spar-Experten. Der ermittelt Ihnen die beste Lösung - individuell und das auch noch kostenlos.