Abgeltungssteuer 2009 - langfristig sicher anlegen, trotz Börsenkrise

Anlegen gegen Abgeltungsteuer 2009 und sicher vor Börsenkrisen

Nur noch kurze Zeit bis zur Abgeltungsteuer 2009 - die Börsenkrise verunsichert die Anleger - Wie kann man sicher anlegen und dennoch die Abgeltungssteuer umgehen

 

Der Buchautor und Fondsmanager Matthias Leibner referierte in Salmünster zum Thema Abgeltungssteuer.

 

Die Geldanleger wurden aufgeklärt über „Sichere und steueroptimierte Kapitalanlagen vor dem Hintergrund der aktuellen Börsenkrise und der kommenden Abgeltungssteuer

 

Schließlich möchte jeder sein Geld gut und sicher angelegt wissen und gegen Turbulenzen absichern.

 

Unter dem Vorzeichen der bevorstehenden Abgeltungsteuer richtete sich das Hauptinteresse auf die Anlagemöglichkeiten mit denen die Abgeltungsteuer ganz oder teilweise eingespart werden kann.

Bereits 1993, mit Einführung der 30%-igen Zinsabschlagsteuer wurde der Kurs zur Einführung der Abgeltungssteuer 2009 begonnen.

Es folgten diverse Kürzungen der Freibeträge, Änderungen und Ergänzungen.

 


Im Rahmen der Unternehmensteuerreform wurde den Deutschen dann die Abgeltungssteuer "untergejubelt".

Doch bis zum 1.1.2009 gibt es noch eine Übergangsfrist, in der die alten Gesetze gelten. Für Zertifikate gibt es abweichende Sonderregelungen.

 

Leibner nannte insbesondere strategische Aktienkäufe, ausgewählte Anleihen aber auch die Erhöhung der Kredite fremdvermieteter Immobilien als  Wege gegen die Last der Abgeltungsteuer.

 

Er verwies insbesondere darauf, die legalen Vorteile von Auslandskonten  - bei denen die oft erheblich niedrigere Abgeltungsteuer zu zahlen sei.

 

Auch Schweizer, Liechtensteiner, Luxemburger oder britische Lebensversicherungen und Rentenversicherungen wurden genannt.

 

Nicht fehlen in der Liste der abgeltungsteuerfreien Geldanlagen durften Immobilien (durch Nutzung der Steuerfreibeträge in verschiedenen Ländern), Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen (wesentlich geringere Tonnagesteuer) oder geschlossenen Fonds, z.B. aus dem Bereich Privat Equity.

 

Schlussendlich blieb nicht unerwähnt, dass gegen Verluste durch Abgeltungsteuer auch ausgabenreduzierende Investitionen (Dämmung des Hauses, Solaranlagen etc.) sinnvoller sind, als neue Geldanlagen und das
Streben nach mehr Gewinnen.

 

Fazit: Es gibt kein Patentrezept. Selbst unser Fonds-Depot gegen Abgeltungsteuer 2009 wir für jeden Kunden individuell angepasst. Vielmehr gelte es, sich intensiv mit allen Möglichkeiten zur Umgehung der Abgeltungssteuer zu beschäftigen und gut beraten zu lassen. Dabei ist man sicher oft bei einem unabhängigen Berater besser aufgehoben, als bei dem Bankberater, der gezwungen ist, dem Kunden die vom Haus vorgegebenen Produkte zu verkaufen.

 

Quelle: Fuldaer Zeitung-Newsroom