Abgeltungssteuer ab 2009 bringt einheitlichen Abgeltungssteuersatz von 25%

Abgeltungsteuer ++ Einheitlicher Steuersatz ++ Abgeltungssteuer 2009

 

2009 werden alle Einkünfte aus Kapitalvermögen mit einem einheitlichen Abgeltungsteuersteuersatz von 25% versteuert! Ab dem 01. Januar nächsten Jahres wird die Abgeltungsteuer in Deutschland eingeführt, diese wird die bisherige Kapitalerstragsteuer ersetzen Die Abgeltungssteuer stellt eine, von der Einkommensteuer unabhängige Quellensteuer dar, die das deutsche Steuersystem vereinfachen und Deutschland für Kapitalanleger interessanter machen soll.

Ebenfalls soll Abgeltungsteuer Kapitalflucht ins Ausland verhindern. Ob dies gelingt, oder eher das Gegenteil erreicht wird, ist jedoch fraglich.

 

Zinsen, Dividenden und Veräußerungsgewinne werden ab Abgeltungsteuereinführung 2009 einheitlich mit 25 Prozent versteuert, doch dabei bleibt es nicht. Der SoliZuschlag wird ab 2009 keinesfalls verschwinden, sondern muss zusätzlich auf die Abgeltungsteuer gezahlt werden. Der Solidaritätszuschlag zur Wiedervereinigung Deutschlands beträgt 5,5% der Einkommensteuer und zusammen mit der 25%igen Abgeltungssteuer ergibt das eine steuerliche Schuld von 26,375%.

 

Doch nicht nur der SoliZuschlag bleibt, sondern auch Beiträge für Kirchen ändern sich nicht. Weiterhin müssen neben Abgeltungsteuer 8 bis 9% Kirchensteuer entrichtet werden, was zu einer endgültigen steuerlichen Belastung (inklusive Abgeltungssteuer und Solidaritätszuschlag) von fast 29% führt.

Da Abgeltungsteuer die neue Grundsteuer darstellt, glauben viele dass man dieser verstärkten finanziellen Belastung nichts entgegensetzen kann. Das stimmt nicht ganz. Geldanleger sollten sich genau informieren, welche Anlageformen trotz Abgeltungsteuer lohnen und bei welchen ein Risiko besteht. Sowohl neu beginnende, als auch bestehende Geldanlagen können in eine Lebensversicherung oder Rentenversicherung überführt werden.

Neben der Abgeltungssteuerresistenz bietet der Rentenversicherungs-Mantel noch viele weitere Vorteile. Durch Abgeltungsteuer auf realisierte Kursgewinne wird ab 2009 beispielsweise das Aktienrisiko steuerlich nicht mehr belohnt. Gleichermaßen sind Ausschüttungen und thesaurierende Zinsen von der Abgeltungssteuer betroffen.

Als Möglichkeit Abgeltungsteuer zu sparen gelten die Dachfonds genauso wie ein Versicherungsmantel, der ihre Geldanlagen umschließt. Besonders geeignet für Ummantelungen Ihrer Geldanlagen sind Rentenversicherungen, wie die Riester oder Rürup Rente. Schon ab wenigen Euros gibt es professionelle Beratung vom Fachmann , der Sie genau berät, welche eine langfristig sichere und ertragreiche Anlage ist und welche Möglichkeiten es gibt die Abgeltungssteuer zu umgehen.

 

Abgeltungsteuer 2009: Was wird aus dem SoliZuschlag?

 

Ab dem 01. Januar 2009 gilt das, bereits im Jahr 2008 verabschiedete, Unternehmensteuerreformgesetz und damit auch die neue Abgeltungsteuer. Am SoliZuschlag, der als Zuschlag zur Einkommensteuer, Kapitalerstragsteuer und zur Körperschaftsteuer eingeführt wurde, um die Kosten der deutschen Wiederverreinigung zu finanzieren, hält der Bund auch nach 2009 und Abgeltungsteuer standhaft fest. Somit muss der Solidaritätszuschlag auch weiterhin abgeführt werden. Das heißt, zusätzlich zu 25% Abgeltungssteuer und eventueller Kirchensteuer werden 5,5 % der Einkommensteuer versteuert werden müssen. Aufsummiert ergibt das einen Betrag zwischen 28% und 29%. Auch ohne die zusätzliche Belastung der Kirchensteuer liegt die tatsächliche Steuerbelastung ab 2009 mit Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag bei 26,375%.

 

Natürlich muss man diese Abgeltungssteuer 2009 nicht auf sich sitzen lassen. Eine Investition, in die Riester Rente oder auch in die Rürup Rente, beispielsweise stellt ab Einführung Abgeltungsteuer eine lohnende Investition dar. Neben der Abgeltungssteuerresistenz bietet der Rentenversicherungs-Mantel auch noch viele weitere Vorteile. Rechtzeitiges informieren ist gefragt um die Abgeltungssteuer sicher zu umgehen und damit gleichzeitig viele Steuern zu sparen, inklusive den SoliZuschlag.

 

Neben Abgeltungsteuer noch Kirchensteuer?!

 

Religion hat auch mit Einführung Abgeltungsteuer seinen Preis und muss mit der Kirchensteuer abgeglichen werden. Wer bisher Steuer an die Kirchen zahlt, muss dies trotz Abgeltungssteuer auch weiterhin tun! Jedoch wird die endgültige steuerliche Belastung von der Neuerung der Abgeltungssteuer geprägt. Ab 2009 werden alle Kapitaleinkünfte einheitlich zu 25 % versteuert und nicht mehr, wie gewohnt, mit einem persönlichen Steuersatz. Und die Kirchensteuer kommt noch oben drauf!

 

Das bedeutet zusätzlich zur neuen 25%igen Abgeltungssteuer zusätzliche finanzielle Belastungen von 8 oder 9%! Wenn man von 8 % ausgeht, steigt die endgültige steuerliche Belastung der Kapitaleinkünfte auf 27,82%. Wenn man von 9% ausgeht beläuft sich die Belastung auf 27,99%. Von der Abgeltungssteuer 2009 verschont bleiben beispielsweise Immobilienfonds und Versicherungen, also ist die Investition in eine private Renten- oder Lebensversicherung ab 2009 sehr attraktiv um Abgeltungsteuer zu sparen. Zusätzliche Steuerbelastung vermeiden und sofort Abgeltungsteuer sparen!