Abgeltungssteuer: Spekulationsfrist entfällt - durch Abgeltungsteuer keine stereufreien Kursgewinne

25% Abgeltungsteuer greifen auf Kursgewinne + Abgeltungssteuer streicht Spekulationsfrist

 

Ab dem 01.01.2009 greift die Abgeltungssteuer in Deutschland! Abgeltungsteuer soll eine Vereinfachung der Besteuerung von Kapitalerträgen darstellen. Sie ist zunächst eine vom Einkommensteuersatz unabhängige Quellensteuer und wird die Kapitalertragsteuer ersetzen.

Ziel dieser Abgeltungsteuer ab 2009 soll sein, Deutschland für Kapitalanleger wieder interessanter zu machen und die Kapitalflucht ins Ausland zu vermeiden. Ob jedoch dieses ehrgeizige Ziel durch eine Abgeltungssteuer umgesetzt werden kann wird sich zeigen Trotz der anonymen Quellensteuer, die bereits 2005 im Europäischen Ausland eingeführt wurde, ist das deutsche Ausland als Kapitalanlageort noch immer sehr interessant. Der dortige Steuersatz beträgt momentan 15 %, steigt ab Juli auf 20%. Ist damit jedoch immer noch niedriger als der Abgeltungssteuersatz von 25%. 

Mit Beginn nächsten Jahres müssen alle Zinsen, Dividenden und Veräußerungsgewinne einheitlich mit 25% Abgeltungsteuer versteuert werden. Zuzüglich wird der Solidaritätszuschlag von 5,5% der Einkommensteuer, sowie eventuell 8-9% Kirchensteuer berechnet. Das ergibt eine Gesamtsteuerbelastung von fast 29%. Doch diese Steuerbelastung muss nicht sein. Es gibt die Möglichkeit Ihre Geldanlage durch einen Versicherungsmantel vor Abgeltungsteuer zu schützen oder diese in eine Versicherung zu überführen und so ebenfalls Abgeltungssteuer zu sparen! Auch Renten,Rieter Rente oder Rürup Rente beispielsweise, bieten langfristige Vorteile, garantiert Abgeltungsteuerfrei. Auch Dachfonds, eindeutig die Gewinner der Abgeltungssteuer, bieten nach 2009 Rendite ohne Abgeltungsteuerbelastung. 

Eine der wohl wichtigsten Änderungen mit Wirkung der Abgeltungsteuer ist der Wegfall der Spekulationsfrist.
Zukünftig bleiben Kursgewinne, die Geldanleger nach Ablauf der einjährigen Spekulationsfrist realisieren, nicht mehr steuerfrei, sondern sind Abgeltungssteuerpflichtig.

Mit Abgeltungsteuereinführung müssen Anleger, unabhängig von der Haltedauer ihrer Wertpapiere 25% des realisierten Gewinns an den Fiskus abtreten. Neben Abgeltungssteuer müssen auch Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer beachtet werden. 
Die bisherige Freigrenze von 512 Euro im Jahr, bei der innerhalb der Spekulationsfrist realisierte Gewinne steuerfrei bleiben, entfällt mit Abgeltungssteuer ab Januar. Diese Neuregelung begünstigt daher kurzfristig und spontan disponierende Spekulanten. Sie müssen bei Ihren Dispositionen keine Rücksicht mehr auf die 12 monatige Spekulationssfrist nehmen. Im Gegenzug werden Langfristanleger, die ihre Aktien zur Altersvorsorge über eine sehr lange Zeit im Depot halten, von dem Wegfall der Spekulationsfrist und Abgeltungssteuer schwer benachteiligt. 

Eine Abgeltungssteuer - Ausnahme bilden die Immobilien. Für sie gelten Sonderregelungen. Bei vermieteten Immobilien gilt auch nach 2008 die zahnjährige Spekulationsfrist. Das bedeutet: Realisieren Immobilieneigner nach der Spekulationsfrist durch den Verkauf ihres Objekts einen Gewinn, geht der Fiskus komplett leer aus, es wird also keine Abgeltungssteuer gezahlt.

Veräußerungsgewinne bei Wertpapieren sind von der Abgeltungssteuer jedoch nur betroffen, wenn das Investment nach dem Stichtag 31.12.2008 erfolgt! Wer noch in den Genuss steuerfreier Veräußerungsgewinne nach der bisherigen Gesetzgebung kommen möchte, muss die Wertpapiere noch vor diesem Stichtag erwerben. Dann sind die Gewinne daraus auch nach Ablauf der Spekulationsfrist noch Abgeltungsteuerfrei. 

Die entscheidende Vorrausetzung für die Konservierung des alten Rechts bezüglich der Besteuerung von Veräußerungsgewinnen ist rechtzeitiges und überlegtes Handeln mit Hilfe qualifizierter Beratung, um auch mit Einführung der Abgeltungsteuer Geld zu sparen.Nutzen Sie Vorteile der Renten- und Lebensversicherungen um Abgeltungssteuer zu umgehen.