Finanzierungsschätze von Abgeltungssteuer betroffen - Abgeltungsteuer bietet Optimierungschancen!

Bundesschatzbriefe und Finanzierungsschätze bleiben von Abgeltungssteuer nicht unberührt

 

Die Abgeltungsteuer stellt eine neue Erhebungstechnik für Steuern auf Kapitaleinkünfte dar, die ab 2009 in Deutschland eingeführt wird. Die Abgeltungssteuer ersetzt die heutige Kapitalertragsteuer. Damit wird für Kapitalerträge, ähnlich bei der Lohnsteuer, ein Quellenabzugsverfahren angewandt. Das Gesetz zur Abgeltungsteuer wurde im Rahmen der Unternehmensteuerreform im Deutschen Bundestag beraten und durchgesetzt.

 

Mit der Abgeltungssteuer wird auf Kapitalerträge ein einheitlicher Abgeltungssteuersatz von 25 Prozent erhoben. Als Folge der Abgeltungssteuer sind individuelle Einkünfte aus Kapitalvermögen größtenteils nicht mehr Teil der Jahreseinkommensteuererklärung. Abgeltungsteuer wird direkt von den Geldinstituten für jeden Kunden an das Finanzamt überwiesen. Eine Vereinfachung der Besteuerung von Kapitalerträgen ist das staatlich genannte Ziel dieser Abgeltungssteuer.

 

Doch aufgepasst: Es ist nicht alles Gold was glänzt! Die Abgeltungsteuer bringt viele Nachteile für Anleger mit sich. Für Anleger, die auf Aktien und Aktienfondssetzen, welche ab 2009 mit Abgeltungsteuer belegt sind, bedeutet das eventuell große Versorgungslücken im Alter!
Daher steigen viele auf sichere Anlageformen, wie Lebensversicherungenum. Dachfonds und Versicherungenbleiben, wie Riester- und Rürup Rente auch, von der Abgeltungssteuer verschont und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Finanzierungsschätze des Bundes zählen zu Laufzeitkurzen Geldanlagen und die Abgeltungsteuer bietet hier einen großen Vorteil für Anleger mit hohen Abgabequoten.
Typisch für die abgezinsten Finanzierungsschätze ist, dass ihr Zinsertrag erst im Jahr der Fälligkeit zu versteuern ist. Im Fall der einjährigen Tranche also im Jahr 2008, wenn noch der persönliche Steuersatz des Anlegers gilt. Die zweijährige Tranche unterliegt erst im Jahr 2009 der Steuer. Dann gilt bereits die Abgeltungsteuer. Wer also hohe Abgabequoten zu beklagen hat, rettet sich mit zweijährigen Finanzierungsschätzen in Zeiten mit nur 25% Abgeltungsteuerbelastung.


Abgeltungssteuer beeinträchtigt Wertzuwachs nach Steuern!

<//span>Die Abgeltungsteuer hat auch Auswirkungen auf die Typen von Bundesschatzbriefen, hier werden sogar Optimierungschancen geboten! Aber Abgeltungsteuer hat Vor- und Nachteile im Bezug auf Bundesschatzbriefe.
Beim Typ A unterliegen die Zinsen für das erste Jahr, fällig 2008, noch dem persönlichen Steuersatz des Anlegers. Auf die folgenden fünf Zinsausschüttungen zahlt er nur noch 25% Abgeltungsteuer.
Somit steigt für Anleger mit höheren Abgabenquoten die Nettorendite.
Typ B thesauriert die Zinsen. Sie sind erst im Jahr der Rückgabe oder Fälligkeit zu versteuern. Liegen diese Termine nach 2008, fällt nur Abgeltungssteuer an.
Nachteil des Bundesschatzbriefs Typ B mit sieben Jahren Laufzeit ist bisher, dass der auf einen Schlag zu versteuernde Zinsertrag schnell die Freibeträge des Anlegers sprengt und den persönlichen Steuersatz in die Höhe treibt. Da der Fiskus ab 2009 die Zinsen pauschal mit der Abgeltungsteuer von 25 Prozent besteuert, wirkt sich Typ B ab dann nicht mehr negativ auf die Steuerprogression aus. Er eignet sich für Anleger mit hoher Steuerbelastung jetzt ideal, um Zinseinnahmen legal in die Ära der Abgeltungssteuer zu verlagern.