Sparerfreibetrag entfällt durch Abgeltungssteuer - Pauschbetrag bleibt!

Sarerfreibetrag fällt weg ++ 2009: neuer Abgeltungsteuer Pauschbetrag

 

Abgeltungssteuer 2009 - ist nicht nur bezüglich des Halbeinkünfteverfahren belastend für Geldanleger. Zusätzliche Abgeltungsteuermehrbelastungen sind kaum vermeidbar!
Vorteil für Anleger, welche in Aktien investieren, ist noch eine geringe Versteuerung der Dividenden. Bisher müssen Sie Dividenden  mit 50%, mit Wirkung der Abgeltungsteuer jedoch mit 100% versteuern. Das bedeutet eine deutliche Verschlechterung durch Abgeltungsteuer für Aktionäre und Fondsbesitzer.

Doch die neue Abgeltungsteuer betrifft neben dem Halbeinkünfteverfahren noch weitere Bereiche!
Mit Einführung der Abgeltungssteuer gilt für sämtliche Kapitalerträge zukünftig ein Pauschbetrag. Lediglich dieser gesetzlich vorgegebene Pauschbetrag ist durch Abgeltungssteuer abziehbar - der Sparerfreibetrag entfällt komplett! Weitere Werbungskosten, beispielsweise für Fachliteratur, Börsenmagazine, Depotgebühren oder unvermeidbare Fahrtkosten fallen der Abgeltungsteuer zum Opfer. Der Sparerpauschbetrag von 801 Euro bildet durch Abgeltungssteuer nächstes Jahr die Obergrenze für Minderungen der zu versteuernden Einkünfte aus Kapitalvermögen.

Dieser Einschnitt wird wahrscheinlich dafür sorgen, dass sich die Abgeltungssteuer auf Zinserträge doch nicht so günstig auswirkt, wie auf den ersten Blick vermuten lässt. Um möglichst viel Nutzen von dem günstigeren Abgeltungssteuersatz zu haben wird geraten die Werbungskosten so gering wie möglich zu halten. Außerdem ist es empfehlenswert nach Alternativen Ausschau zu halten mit denen man die Abgeltungssteuer und weitere Steuern sparen kann. Da empfiehlt sich beispielsweise die Riester- oder Rürup Rente, da sie Abgeltungsteuerfrei bleibt. Auch die Überführung Ihrer Geldanlage in eine Lebensversicherung oder Rentenversicherung garantiert langfristige Renditen ohne Abgeltungssteuer.

Neben dem Sparerfreibetrag entfallen auch Kreditzinsen aufgrund der Abgeltungssteuer.
Kreditzinsen und sonstige Aufwendungen im Zusammenhang mit Geldanlagen werden zukünftig einfach mit dem neuen Sparerpauschbetrag in Höhe von 801 Euro pro Person (bei Ehegatten 1602 Euro) abgegolten. Durch den Sparerpauschbetrag werden mit Einführung Abgeltungsteuer sowohl Werbungskosten, Werbungskostenpauschale sowie Sparerfreibetrag hinfällig. Ebenfalls entfallen zusätzliche Abzüge von Kreditzinsen. Eine Ausnahme zum Pauschbetrag bilden unter Unständen noch Veräußerungskosten bei der Veräußerung von Wertpapieren.

Trotz Einführung der Abgeltungssteuer auf Kapitaleinkünfte in Höhe von 25 % haben Kleinanleger die Möglichkeit Steuern, die zuviel gezahlt wurden zurück erstattet zu kriegen. Dieses System soll eine unproportionale Besteuerung gegenüber Kleinanlegern verhindern. Doch nicht alles ändert sich mit Einführung der Abgeltungssteuer 2009: die Möglichkeit des Freistellungsauftrages beispielsweise bleibt trotz Abgeltungsteuer weiterhin bestehen.

Abgeltungsteuererstattung für Kleinanleger!
Ab 2009 gilt zwar die Abgeltungssteuer, aber Kleinanleger haben die Möglichkeit zuviel gezahlte Steuern zurückerstattet zu bekommen. Die steuerliche Bemessungsgrundlage für die Abgeltungssteuer bilden die Bruttoeinkommen nach Abzug des Sparerpauschbetrages, welcher sich aus dem bisherigen Sparerfreibetrag (Einzelperson 750 Euro/Ehegatten 1500Euro) und der Werbekostenpauschale (Einzelperson 51Euro/Ehegatten 102 Euro) zusammensetzt. Hinzu kommt das Veranlagungswahlrecht, welches verhindern soll, dass Steuerpflichtige mit niedrigerem Einkommen nicht überproportional hoch besteuert werden. Bei eben niedrigem Einkommen können Erträge mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden Geldanleger, deren persönlicher Steuersatz unter 25 % liegt, können eine Steuererklärung abgeben und bekommen zu viel gezahlte Steuern vom Finanzamt erstattet. Trotz Veranlagungswahlrecht stellt Abgeltungsteuer eine enorme Belastung dar, welche sich durch clevere Investitionen in Riester Rente oder Dachfonds umgehen lässt.

 

 

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